Studieren in Berlin


Wer in der Hauptstadt studieren möchte, der hat eine große Auswahl. Viele Studiengänge und zahlreiche Hochschulen stehen zur Verfügung, um den Traumberuf einen Schritt näher zu kommen. Neben der Uni erwartet die Studenten eine schwere Entscheidung, denn kaum eine Stadt hat so viel zu bieten wie Berlin. In der Metropole an der Spree konkurrieren viele Unis mit einem riesigen Fächerangebot. Dazu gibt es noch die Universität der Künste, die Freie Universität (FU), die Humboldt-Universität und die Hochschule für Musik Hanns Eisler. Für jeden Studienbereich ist etwas Passendes dabei. Um die richtige Uni auszuwählen, muss schon etwas Zeit investiert werden. Zusätzlich zu den Universitäten gibt es viele Fachhochschulen, die ebenfalls jedes Jahr zahlreiche Studenten aufnehmen. Hierzu gehört die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW), die Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR), die Beuth Hochschule für Technik und die Alice Solomon Hochschule.

Die Humboldt Hochschule gehört hierbei zur Königin der modernen Universitäten. Die Uni wurde bereits 1810 gegründet. Sie trägt den Namen Humboldt zum Gedenken an das humanistische Bildungsideal. Die Uni erhielt ihren Namen nicht alleine vom bekannten Naturwissenschaftler Alexander von Humboldt, sondern auch durch seinen Bruder, den Gelehrten und Staatsmann, Wilhelm Humboldt. Die Einheit von Forschung und Lehre war eine Idee, die sich in der ganzen Welt verbreitet hat und viele Anhänger gefunden hat. Die Studenten spüren jeden Tag den Hauch der besonderen Bildungsgeschichte. Bereits beim Betreten des altehrwürdigen Gebäudes sind viele neue Studenten direkt begeister. In das zentrale Hauptgebäude strömen täglich bis zu 34.000 Studenten. Dieses Gebäude ist an der Adresse Unter den Linden 6 zu finden. Neben stehen hier noch viele andere alte Gebäude, die auch regelmäßig von Touristen besucht und fotografiert werden.

In den Stadtbahnbögen wurde im Herbst 2009 das Jacob- und Wilhelm Grimm Zentrum an der Friedrichstraße eröffnet. Dieses Gebäude ist auch für Nicht-Studenten immer einen Besuch wert. Die Freie Universität in Dahlem, am Rande Berlins ist nicht ganz so altehrwürdig. Sie hat eher einen rebellischen Charakter. Die freie, gerechte und der Wahrheit verschriebenen Universität wurde 1946 von den damaligen Studenten erzwungen. Aufgrund von politischen Gründe wurde ihnen die Zulassung zum Studium entzogen. Währen der Studentenproteste (60er Jahre) verstärkte sich diese Einstellung noch weiter. Im Café Kauderwelsch wird den Studenten in der FU eine Bio-Kaffe und Bio-Kuchen Möglichkeit angeboten. Das steht ganz im Motto der FU. Die FU Berlin gilt als eine Art Massenuni. Insgesamt studieren bis zu 30.000 Studenten an dieser Freien Universität. Mit Gemütlichkeit hat das wenig zu tun.

Für Mediziner ist immer noch die Charité Ansprechpartner Nummer eins. Sie gilt als eine der größten Universitätskliniken in Europa. In der Charité wird die HU und die FU zusammengefasst. An vier Standorten lernen über 7.000 Studenten in über 100 Instituten und Kliniken. Die Universitätsklinik beschäftigt mehr als 13.000 Mitarbeiter und gilt in Berlin als einer der größten Arbeitgeber. Auffällig ist, dass jeder zweite Nobelpreisträger für Physiologie oder Medizin aus der Charité kommt.


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