Hochschulen und Universitäten in Berlin


Berlin gehört zu den vielfältigsten und größten Wissenschaftsregionen in Europa. Vier Universitäten, sieben Fachhochschulen, zwei konfessionelle Hochschulen, vier Kunsthochschulen, 30 private Hochschulen und die Charité stehen den Studenten zur Verfügung. Hier wird gelehrt und geforscht wie kaum in einer anderen Stadt. Über 200.000 Menschen aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern forschen, arbeiten und studieren hier. Alleine der Berliner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten mit mehr als 60 Forschungsstätten außerhalb der Universität zusammen. Der Hochschulbereich in Berlin wird mit über 1,7 Milliarden Euro finanziert. Neben den Universitäten in Berlin sind auch die privaten Hochschulen gut besuche. Sie wurden vom Land Berlin staatlich anerkannt. Berlin gilt als einer der beliebtesten Standorte für Hochschulen in privater Trägerschaft. Sie sind eine wertvolle Ergänzung zum restlichen staatlichen Bildungsangebot. Insgesamt werden rund 28 wissenschaftliche, künstlerische private Hochschulen Studiengänge in Berlin angeboten. Sie bieten eine Vielzahl an Fächern an zum Beispiel aus den Bereichen Pflegewissenschaften, Betriebswirtschaftslehre, Gesundheitsstudiengänge, Psychologie, Kommunikationswissenschaften, Liberal Arts, Design, Kunst, Mode und Pädagogik. Die privaten wissenschaftlichen Hochschulen in Berlin, die über ein Promotionsrecht verfügen, sind die ESCP Europe, die European School of Management and Technology und die Steinbeis-Hochschule Berlin.

Die ESCP Europe gehört zu den staatlich anerkannten, privaten Wirtschaftshochschulen in Deutschland. Insgesamt verfügt die Hochschule über sechs Standorte in Berlin, London, Madrid, Turin, Paris oder Warschau. 2015 erreichte sie sogar den 11. Platz beim Financial Times (European Business School) Ranking. In Deutschland erzielte sie sogar den 1. Platz. Gegründet wurde die Hochschule bereits am 01.12.1819. Gegründet wurde die erste Wirtschaftshochschule durch französische Unternehmen. Seit 1973 ist die Hochschule auch in Deutschland vertreten. Der wichtigste Hintergrund der Gründung war, dass Anfang der 70er Jahre Unternehmen einen Bedarf gesehen haben, um Nachwuchsmanager auf das geplante Europa vorzubereiten. Es wurde eine Hochschule gegründet, die die zunächst ein dreijähriges Studienprogramm in Paris, Düsseldorf oder Oxfort stattfanden. 1985 zog der Standort nach Berlin um. Erst 1988 wurde die Hochschule in der Hauptstadt als offiziellen wissenschaftliche Hochschule anerkannt. Seitdem dehnte sie die Anzahl ihrer Programme immer mehr aus. In die Gemeinschaft mit den anderen Hochschulen an den europäischen Standorten kam 1987 Madrid mit dazu. Die Hochschule bezog 1997 das ehemalige Gebäude des Kaiserin-Auguste-Viktoria Säuglingsheimes in Charlottenburg im Heubnerweg. Unter der Leitung des Berliner Stadtbaurats und Architekten Ludwig Hoffmann wurden die Bauten im neobarocken Stil 1907 bis 1907 erbaut. Die Hochschule erhielt 2002 die AACSB Akkreditierung und ist somit eine der ersten Business Schools, die die EQUIS, AACSB und Amba (Triple Crown) erhalten hat.


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